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Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
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Forschungsprojekt Prof. Dr. Jochen Johrendt

Königtum und Geld

Die Wirtschaftsgeschichte ist ein in den letzten Jahrzehnten stark vernachlässigtes Feld der deutschen Mediävistik. Das führte auch dazu, dass wirtschaftliche Fragen selbst in Hinblick auf die klassische Herrschaftsgeschichte wenig berücksichtigt wurden. Das Forschungsprojekt „Königtum und Geld“ hat jedoch nicht die ökonomischen Ressourcen des mittelalterlichen Königtums zum Gegenstand.  Mir geht es nicht um die Frage, wie sich die Könige Geld beschafften, welche Einnahmequellen ihnen zur Verfügung standen, sondern wie sie Geld gemäß den Erwartungen ihrer Zeitgenossen einsetzen konnten: Was wurde von einem König erwartet, was stieß auf heftige Kritik? Bis heute fehlt eine überblickende Darstellung zur Wertigkeit und zum Stellenwert des Geldes im Mittelalter und darüber hinaus. Wie und in welchen Fällen konnte Geld zur Legitimierung eigener Ansprüche eingesetzt werden, wo war es allein in Form eines Geschenks möglich, wann war eine Bezahlung im Sinne einer Gegenleistung zu einem verabredeten Wert möglich? Es geht daher nur mittelbar um reale ökonomische Zusammenhänge, sondern um an der Thematik Geld fassbare Sinnformationen, die in kulturhistorischer Perspektive beantwortet werden sollen.