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Aktuelles

  • Florenz 2018
    Exkursionsbericht[mehr]
  • Verlegung der Sprechstunde
    Herr Prof. Dr. Jochen Johrendt[mehr]
  • Étienne Doublier: Institutionalisierungsprozesse im Spiegel urkundlicher Überlieferung
    Öffentl. Antrittsvorlesung, Di. 29.05., 18 Uhr c.t., O.07.24[mehr]
  • Spuren des Zweiten Weltkrieges in Wuppertal
    Rundschau-Artikel vom 28. April 2018[mehr]
  • Sekretariat in den Pfingstferien geschlossen
    Sekretariat für Alte Geschichte[mehr]

Lehrgebiet Neuere und Neueste Geschichte

Das Lehrgebiet der Neueren und Neuesten Geschichte umfasst mit dem 19. und 20. Jahrhundert die Epoche der Moderne, beginnend mit der Sattelzeit. Zu den Schwerpunktthemen gehören die Napoleonische Ära im internationalen Kontext, die europäische Adelsgeschichte sowie die Geschichte der Begegnung Europas mit dem Vorderen Orient. Zentral ist ferner die Auseinandersetzung mit dem Thema „Krieg“; mit Blick auf das 20. Jahrhundert steht dabei der Zweite Weltkrieg im Mittel-punkt, speziell die Alltagsgeschichte der Besatzung sowie die Rolle der deutschen Verbündeten. Zu den behandelten Schwerpunkten tritt ferner die Geschichte der Eu-ropäischen Integration.

Lehrstuhl Neuere und Neueste Geschichte

Leitend für Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte ist ein Verständnis der Europäischen Geschichte als integrierter Geschichte des westlichen und östlichen Europa in seinen transatlantischen Beziehungen. Diese Ausrichtung ist im Rahmen der deutschen Hochschullandschaft insofern etwas Be-sonderes, als hier ein vielfach noch vorhandener Ost-West-Gegensatz überwunden und dafür der Blick stärker auf Gemeinsamkeiten und spezifische Entwicklungsvari-ationen gerichtet wird. Methodisch geht diese Orientierung mit einem Interesse an der historischen Komparatistik und an Transferanalysen einher, wobei die behan-delten Themenkomplexe sowohl der Kultur- und Sozialgeschichte als auch der Po-litik- und Wirtschaftsgeschichte zuzuordnen sind.

Zu den Forschungsschwerpunkten des Lehrstuhls gehören die verschiedenen We-ge europäischer Gesellschaften des 19. Jahrhunderts in die Moderne mit ihren je spezifischen Mischungsverhältnissen aus Traditionalität und Modernität sowie die europäischen Adelsformationen, ferner die Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs, wobei Fragen von Alltag und Kooperation, Leben unter deutscher Besatzung sowie die Geschichte des Holocausts im Mittelpunkt des In-teresses stehen. Hinzutreten mit vor allem zeitgeschichtlichem Schwerpunkt die Konsum- und Mediengeschichte sowie die Geschichte von Un-Sicherheiten.