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Aktuelles

  • Thomas Heinze (Wuppertal): Beharrungskräfte im deutschen Universitätssystem und die Politikberatung durch den Wissenschaftsrat
    24.10.2018, Mi. 18 Uhr, in N.10.20[mehr]
  • Kolloquium der Neueren und Neuesten Geschichte
    WiSe 2018/19[mehr]
  • Neues DFG-Projekt in der Wissenschaftsgeschichte
    Die DFG hat das Forschungsvorhaben Das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach, 1944-1963: Vom...[mehr]
  • Kolloquium: Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte
    Freitag, 26.10.2018, in O.11.35[mehr]
  • Kolloquium Wissenschafts- und Technikforschung WiSe 2018/19
    Mittwochs, 18 Uhr, in N.10.20[mehr]

Kombinatorischer Bachelor of Arts (BA)

Bei dem sechssemestrigen Studium Kombinatorischer Bachelor of Arts, das mit dem Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen wird, werden zwei Fächer nach Wahl bei der Einschreibung miteinander kombiniert. Zusätzlich müssen Leistungspunkte in Modulen eines sog. Optionalbereiches erworben werden. 

Nach Studienabschluß kann ein Master of Arts (M.A.) oder auch ein Kombinatorischer Masterstudiengang "Geistes- und Kulturwissenschaften" angeschlossen werden, je nach Fachkombination eröffnet der Studienabschluß auch ein Aufbaustudium Master of Education (M.Ed.).

Profil des Studienfaches

Geschichte ist eines der Fächer, die im Rahmen des Kombinatorischen Studiengangs Bachelor of Arts (BA) an der Bergischen Universität Wuppertal studiert werden können. Durch das Geschichtsstudium erwerben Sie eine grundlegende wissenschaftliche Qualifikation in den wichtigsten Epochen, Sachgebieten und Methoden der Geschichtswissenschaft sowie praktische Kernkompetenzen in Recherche, Kritik, Präsentation, Vermittlung, Schreiben, Zeitmanagement u.a. Lehrstühle bzw. Professuren bestehen für alle historischen Epochen (Alte, Mittlere, Neuere und Neueste Geschichte sowie – eine Besonderheit der Bergischen Universität – Historische Hilfswissenschaften und Wissenschafts- und Technikgeschichte). Der Studienplan verbindet klare Strukturen mit einem Höchstmaß individueller Kombinationsmöglichkeiten. Dies gewährleistet ein zügiges, selbstbestimmtes Studium und erlaubt, persönliche Erkenntnisinteressen zu entwickeln und zu verfolgen.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen auf der europäischen Geschichte, auf der Geschichte des politischen Denkens, der Geistes- und der Natur- und Technikwissenschaften, der Geschichte der Papsttums, der Memorialkultur und des Humanismus sowie der Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Auch Quelleneditionen und ihre Methoden stehen im Vordergrund des Angebots. Großer Wert wird auf interdisziplinäre Methodenreflexion und diskursiven Austausch gelegt.

Vielfältige Angebote und Vertiefungsmöglichkeiten im Bereich der Wissenschafts- und Technikgeschichte bietet das „Interdisziplinäre Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT)“. Es bietet ein umfassendes Programm mit regelmäßigen Gastvorträgen, Projekten und anderen Aktivitäten. Der Studienschwerpunkt „Humanismus“ besteht aus interdisziplinären Lehrveranstaltungen zur Ideen-, Sozial- und Wirkungsgeschichte der europäischen Renaissance. Er ermöglicht eine Spezialisierung auf die europäische Geistesgeschichte der Frühen Neuzeit.

Die Neuere und Neueste Geschichte ist durchgängig als integrierte Geschichte des westlichen und östlichen Europas angelegt; zu den Schwerpunktthemen gehören u.a. der Zweite Weltkrieg sowie die Geschichte der Besatzung und der Besatzungsgesellschaften.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte des Papsttums von der Antike bis in die Frühneuzeit: Regelmäßige Vortragsreihen, Sommerakademien und Workshops werden durch das „Paul Maria Baumgarten Institut für Papsttumsforschung (PMBI)“ organisiert. Im Bereich der Historischen Hilfswissenschaften werden Kompetenzen zum Umgang mit Quellen in ihrer Originalgestalt vermittelt und die Prinzipien ihrer editorischen Bereitstellung behandelt.

Das Fach Geschichte ist stolz darauf, dass die Betreuung der Studierenden durch die Lehrenden in Umfragen regelmäßig mit Bestnoten bewertet wird. Dazu tragen gute Kommunikation und Informationsstrukturen und integrative Veranstaltungsformen bei, aber auch das seit langem bewährte Mentorensystem.

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Zugangsvoraussetzung und Bewerbung

Zugangsvoraussetzung ist ein Zeugnis über die Allgemeine Hochschulreife oder eine Zulassung aufgrund der Zugangs- und Einstufungsprüfungsordnung oder sonstige vom zuständigen Ministerium als gleichwertig anerkannte Zeugnisse für einen Hochschulzugang. Weitere Voraussetzungen für das Studium des Faches Geschichte sind derzeit Kenntnisse der Sprachen Englisch und Französisch. Das Französische kann auf begründeten Antrag durch eine andere Fremdsprache ersetzt werden. Das Latinum ist nicht erforderlich. Da es aber für das Master- Studium im Fach Geschichte und für den Master of Education (Gymnasium/ Gesamtschule) gefordert wird, sollten alle, denen es fehlt, die aber nach dem BA-Abschluss ein Master-Studium anstreben, das Latinum im Optionalbereich des BA-Studiums nachholen. Die Vergabe von Studienplätzen erfolgt nur zum Wintersemester. Sie kann mit einer Zulassungsbeschränkung geregelt werden. Formulare für das Online-Bewerbungsverfahren finden Sie beim Studierendensekretariat oder ggf. unter www.zvs.de.

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Studieninhalte und Studienverlauf

Die modularisierte Studienstruktur eröffnet viele Möglichkeiten bei der Erstellung des Stundenplans. Die einzelnen Module können variabel über 6 Semester bzw. drei Studienjahre verteilt werden, wobei die inhaltliche Modulwahl und -abfolge auch von Ihren weiteren Studienzielen (z.B. MEd oder MA Geschichte) abhängt. Beispiele finden Sie auf den Websites der Studienfächer und in den Studienordnungen. Nicht zuletzt unterstützen auch Mentoren und Studienfachberatung Ihre individuelle Studienverlaufsplanung. Die Prüfungsordnung für das Fach und ein Katalog mit detaillierten Beschreibungen aller Module finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Im Fach Geschichte kann eine BA-Thesis geschrieben werden. Ihr Thema wird im Idealfall aus einem Hauptseminar entwickelt. Die Betreuung und das Erstgutachten übernimmt die/der Lehrende dieser Veranstaltung.

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Abschlüsse und Abschlussperspektiven

Der B.A. ist ein akademischer Grad, mit dem Sie eine wissenschaftliche Qualifikation nachweisen. Er ist eine Voraussetzung für den direkten Einstieg in alle Berufsfelder, in denen eine akademische Mindestqualifikation gefordert wird. Darüber hinaus ist der B.A. die Voraussetzung für ein Studium, das mit einer höheren akademischen Qualifikation abschließt, wie z.B. Master of Arts (M.A.) oder Master of Education (M.Ed.). Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere Staaten, insbesondere für die der EU. Zugleich ist der B.A. mit dem Fach Geschichte die Grundlage für eine intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit Themen aus dem Bereich der Geschichte oder deren Fachdidaktik, die über einen M.A. oder M.Ed. auch zu einer Promotion und dem Erwerb des Doktortitels (Dr. phil.) führen kann. Durch die Beratungs-, Betreuungs-, Qualifizierungs- und Förderangebote des Zentrums für Graduiertenstudien bietet die Universität Wuppertal dem wissen schaftlichen Nachwuchs in der Geschichte vorzügliche Pro motionsbedingungen.

Berufsfelder

Der B.A.-Abschluss bereitet auf zahlreiche Berufe in Kultur und Medien (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen), im Archiv- und Dokumentationswesen sowie im Personalbereich und in der Touristikbranche vor, auch auf internationalen Arbeitsmärkten. Er bildet darüber hinaus die Basis für Masterstudiengänge in disziplinär oder interdisziplinär angelegten Studiengängen sowie für die Studiengänge Master of Education in der gestuften Lehrerbildung der unterschiedlichen Schulformen, vgl. die drei speziellen Broschüren zum Master of Education (M.Ed.).

Anmeldungen zu studienbegleitenden Prüfungen

Prüfungsamt, Angelika Dülligen,
Mo. - Do. 9 - 11.30 h
Di. u. Do. 14 - 15 h
Fr. geschlossen

T-10.13, Tel.: 439 2041

duellingen{at}uni-wuppertal.de

Modulabschlussprüfungen Anmeldungen

Aushänge im Historischen Seminar beachten!