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Aktuelles

  • Exkursion nach Potsdam 30. Sept. - 4. Okt.
    Anmeldung bis Fr. 6. Juli 2018[mehr]
  • Sprechstunde und Veranstaltungen entfallen am 26.6.
    Jun.-Prof. Dr. Étienne Doublier[mehr]
  • Zusätzliche Sprechstunde am 27.06.
    Dr. Agnes Laba[mehr]
  • Interdisziplinäres Mediävistisches Kolloqiuium
    Dienstags, 16-18.00 Uhr, U.12.03[mehr]
  • Seminar Italien im Film
    18.04, 16.05. und 27.06.2018[mehr]

Exkursionen


Die Exkursion nach Florenz 2018

Unter der Leitung von PD Dr. Arne Karsten fand vom 10. bis 16. März eine Exkursion nach Florenz statt, die ganz im Zeichen des Glanzes der vormodernen, italienischen Stadtrepubliken stand. Von Florenz ausgehend, stellten dabei die Studierenden an zwei Tagesausflügen nach Siena und Lucca die Sehenswürdigkeiten der Städte vor und erklärten ihre Bedeutung im Kontext der allgegenwärtigen Konkurrenz zwischen den italienischen Stadtrepubliken des Mittelalters und der Frühmoderne.
An den anderen Tagen durchstreifte die Gruppe die Medici-Metropole und konzentrierte sich dabei auf die, auch im toskanischen Dauerregen, beeindruckenden Palazzi der reichen und mächtigen Familien der alten Stadt am Arno. Ein Besuch des Kunsthistorischen Instituts Florenz, wo besonders das große Archiv an Fotografien beeindruckend wirkte und in dem über die Möglichkeit eines Praktikums an dieser bedeutenden geisteswissenschaftlichen Forschungsinstitution informiert wurde, rundete das offizielle Programm passend ab.
Insgesamt sieben Tage verbrachte die Gruppe der Bergischen Universität in Florenz. Aus diesen Tagen  nahmen die Teilnehmer der Exkursion neben den Eindrücken der beeindruckenden Kirchen und Palazzi in Florenz, der Piazza del Campo Sienas und der vollständig erhaltenen Stadtmauer Luccas (um nur einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu nennen), noch etwas anderes, ganz besonderes mit: Nach einem Spiel des AC Florenz vor nasser, doch beeindruckender Kulisse, kehrte die Gruppe mit einer neuen Fan-Liebe wieder zurück ins ebenso nasse und beinahe genauso beeindruckende Wuppertal. Forza Fiorentina!


Forschungsprojekt: Der Tod eines Staates. Der Untergang der Republik Venedig 1797 im Spiegel der europäischen Presseberichterstattung

Vom 12. bis 15. Oktober 2017 traf sich die aus dem vorjährigen Studienkurs unter Leitung von PD Dr. Arne Karsten und Prof. Dr. Dietrich Erben (TU München) hervorgegangene Nachwuchsforschergruppe zur Diskussion ihrer Forschungsergebnisse in Venedig. Zum Thema des gemeinsamen Projekts „Tod eines Staates. Der Untergang der Republik Venedig 1797 im Spiegel der europäischen Presseberichterstattung“ wurden von den Teilnehmer/innen ausgewählte Zeitungen der wichtigsten europäischen Metropolen 1797 in den Blick genommen. Die damit verbundenen Erkenntnisse konnten dank der Förderung durch die Fritz Thyssen Stiftung am Deutschen Studienzentrum Venedig im Palazzo Barbarigo della Terrazza in anregendem Rahmen erörtert und weitergedacht werden.
Im Zuge dieser Vortragsreihe beschäftigten sich Marion Dotter, Sabrina Herrmann, Linus Rapp, Luise Marie Willer und Johanna Ziebritzki sowie die beiden Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal Nina Scheuß und Michael Schwedt mit der Wiener Zeitung und Preßburger Zeitung, der Vossischen Zeitung, dem Münchner Intelligenzblatt und der Kurfürstlich gnädigst privilegierten Münchner Zeitung, der London Times, dem Mercure der France sowie der visuellen Darstellung des Untergangs der Serenissima. Deutlich zu Tage trat dabei die zentrale Rolle der Presse nicht nur als berichterstattendes Medium, sondern auch und gerade als politisches Instrument. Dessen Wirksamkeit im Einzelnen in den Blick zu nehmen war nur einer von vielen Erträgen dieses Nachwuchsforscherworkshops, die nunmehr zur Publikation vorbereitet werden sollen.


Exkursion nach Danzig in Kooperation der beiden Lehrstühle „Geschichte und ihre Didaktik“ und „Neure und Neueste Geschichte“

Danzig bietet sich, als für Deutsche und Polen eine gleichermaßen geschichtsträchtige Stadt, für eine Exkursion nur so an. Die ehemalige Hansestadt besuchten 11 Student*innen und 4 Dozent*innen der Bergischen Universität Wuppertals vom 2. Oktober bis zum 8. Oktober 2017 unter der Leitung von Fr. Dr. Agnes Laba und Fr. Christine Dzubiel. Die Leitthematik der Exkursion „Die Deutsch-Polnischen Beziehungen“ wurde anhand der Geschichte Danzigs und seiner Umgebung präsentiert und diskutiert.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten Danzigs wurden besucht; die malerischen Langgasse, die Solidarność Werft und ihr Museum sowie die Polnische Post sind nur einige jener. Nicht nur die Stadt Danzig/Gdansk, sondern auch die nähere Umgebung hat die Gruppe besichtigt. Das Kloster der Zisterzienser in Oliva, der ehemalige Hauptsitz des Deutschen Ordens die Marienburg und das Ostseebad Sopot waren alle nach einer kurzen Bahnfahrt erreichbar. Durch das Zusammenwirken der Lehrgebiete „Neuere und Neueste Geschichte“ und „Geschichte und ihre Didaktik“ wurde stets auch der didaktische Aspekt der Exkursion betont.

Ungeachtet dessen, welch enorm wichtige Stellung die Besichtigung geschichtsbedeutsamer Orte darstellt, kristallisierte sich der größte Gewinn der Exkursion im Austausch untereinander heraus.
Die gemeinsamen Abendessen dienten als Plattform für ausgiebige Gespräche zu unterschiedlichsten Themen. Einzigartig ist daran der Kontakt zwischen Personen, die sich im universitären Alltag kaum begegnen würden. Der Austausch über das täglich Erlebte bot einen wichtigen, aktuellen Anlass, um unter anderem die Manifestation des Rechtsrucks in Polen zu reflektieren – angefangen bei Widerstandssymbolen des Zweiten Weltkrieges, über nationalistische Symbole auf T‑Shirts in Souvenir-Shops, zu Grabmälern von ehemaligen Regierungsmitgliedern in Kirchen unter Abbildungen der Schwarzen Madonna.

Herauszuheben bleibt auch der Besuch im Museum des Zweiten Weltkrieges, das durch seine durch die aktuelle polnische Regierung gewollte Transformation der Ausstellung symbolisch für den Anlass der Exkursion steht. 
Rückblickend lässt sich eine Exkursion wie diese nur empfehlen. Die unzähligen Bereicherungen, die der Aufenthalt in einem anderen Land bringt, lassen sich nur schwierig in diesem Bericht verdeutlichen. Zwischen der Freude, einerseits über das teils wunderschöne Danzig und die unterhaltsamsten Situationen, die durch die gemeinsame Zeit entstehen, und andererseits dem Erschrecken über exklusive Repräsentationen, wie Plakate zum gemeinsamen Beten an den Außengrenzen Polens, bietet ein Aufenthalt seine Erfahrungen, die wir jedem Studenten und jeder Studentin wünschen.

Besonderer Dank gilt Fr. Dr. Laba und Fr. Dzubiel, die mit ihrem Einsatz den Aufenthalt spannend und vielseitig gestalteten.

  

Bericht von Clemens Elsner und Florian Reisslandt


Venedigexkursion 9. - 11. Dezember 2015

Auf der Venedigexkursion des historischen Seminars bot sich den Studenten vom 9.12. - 11.12.2015 ein anschaulicher Einblick in die Forschungspraxis durch die Teilnahme an einer Tagung am Deutschen Studienzentrum in Venedig (www.dszv.it). Auf der Fachtagung hatten die Studenten die Chance, zahlreichen Vorträgen zum Thema „Venedig als Bühne – Organisation, Inszenierung und Wahrnehmung europäischer Herrschaftsbesuche“ beizuwohnen. Die Beiträge der Tagung, die unter anderem von Prof. Dr. Jochen Johrendt organisiert wurde, handelten von der Zeit der frühen Karolinger bis zu den Prunkregatten im 17. und 18. Jahrhundert. Die große Bandbreite der Beiträge eröffnete dementsprechend zahlreichen, epochenübergreifenden Diskussionsstoff, der auch von uns Studenten mitgeprägt wurde. Im Kaminzimmer des Palazzo Barbarigo della Terrazza, Sitz des Deutschen Studienzentrums in Venedig und ausgestattet mit einer einladenden Terrasse, die einen unvergleichlichen Ausblick auf den Canal Grande bietet, konnten zahlreiche neue Erkenntnisse zum Tagungsthema gewonnen werden.

Doch der Ertrag der Exkursion wäre zu kurz gekommen, wenn nur das Zusammentreffen im Palazzo betrachtet würde. Die mitgereisten Wuppertaler Professoren Arne Karsten und Jochen Johrendt führten die Studenten in der freien Zeit zielstrebig an bedeutende Orte der Serenissima. Der Dogenpalast, die Scuola Grande di San Rocco oder die Frarikirche – es sind nur einige Sehenswürdigkeiten der Markusrepublik, welche Professoren und Studenten gemeinsam besuchten, betrachteten und anschließend in historischer Manier analysierten. Dabei ging trotz tiefwinterlicher Temperaturen das Interesse an den künstlerischen Besonderheiten der Stadt und das harmonische Miteinander nie verloren.

Typisch kulinarisch endete die Exkursion dann auch am 12.12. mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem die venezianische Küche noch einmal ausgiebig getestet wurde. Die Exkursion ermöglichte den Studenten auf diese Weise einen exemplarischen Einblick in die Arbeit eines Historikers sowie in Kultur und Geschichte Venedigs fernab vom Universitätsalltag.

Niklas Bründermann


Venedigexkursion 15.-21. September 2014

21 Studierende des Historsichen Seminares wie der Latinistik erkundeten Mitte September die Lagunenstadt. Geleitet wurde die Exkursion von Prof. Dr. Jochen Johrendt und Prof. Dr. Arne Karsten.

Das Leitmotiv der Exkursion "Mythos Venedig" wurde epochenübergreifend an den Kirchen und Palästen der Stadt studiert und diskutiert. Neben den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, wie etwa dem Dogenpalast oder dem Markusdom, war der Besuch am Deutschen Studienzentrum im Palazzo Barbarigo ein Höhepunkt der Reise.

Lesen Sie hierzu auch den Exkursionsbericht.


Tagesexkursion nach Köln zur Ausstellung „Königinnen der Merowinger“, 25.05.2013

Im Rahmen des Hauptseminars "Die Königin im Frühmittelalter", das in diesem Semester am Historischen Seminar von Prof. Dr. Jochen Johrendt angeboten wird, fand am 25. Mai eine Tagesexkursion nach Köln zur Ausstellung "Königinnen der Merowinger. Adelsgräber aus den Kirchen von Köln, Saint-Denis, Chelles und Frankfurt am Main" statt.

Die Kommilitoninnen und Kommilitonen wurden durch die Ausstellung von dem ehemaligen Leiter der Domgrabungen Dr. Georg Hauser geführt, der die die Befunde eindrucksvoll einbettete. Besonders interessant war dabei das Grab der 540/541 gestorbenen und gemeinsam mit einem 7-jährigen Knaben bestatteten merowingischen Königin Wisigarde, deren Grab 1959 unter dem Chor des Kölner Doms entdeckt wurde. Die durch Dr. Hauser zum "Sprechen" gebrachten Fundstücke aus den Gräbern dieser und anderer Königinnen (Wisigarde, Arnegunde und Balthild) verdeutlichten den Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmern die hohe Relevanz realienkundlicher Funde als Ergänzung für die in der Regel stark textorientierte Quellenarbeit von Historikerinnen und Historikern vor allem in quellenarmen Zeiten wie der des Frühmittelalters.

Ermöglicht wurde die Exkursion dankenswerterweise durch eine finanzielle Zuwendung des Gleichstellungsbüros der Bergischen Universität Wuppertal.


Romexkursion mit Prof. Dr. J. Johrendt, Jun.-Prof. Dr. A. Karsten und Dr. R. Kuithan vom 13.09.-20.09.2012


Zu Gast in der Gedenkstätte Auschwitz

Exkursion mit Prof. Dr. Tönsmeyer und Jan Vondráček, M.A.

30 Geschichts-Studierende der Bergischen Universität Wuppertal besuchten Mitte Juni die Gedenkstätte Auschwitz. Unter Leitung von Historikerin Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer und ihrem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Jan Vondráček M.A. trafen sie sich zu einem Zeitzeugengespräch mit Prof. Dr. Wacław Długoborski. Der polnische Historiker ist Auschwitz-Überlebender und langjähriger Leiter des wissenschaftlichen Beirats der Gedenkstätte Auschwitz.

Im Rahmen ihrer Exkursion besichtigten die Wuppertaler Studentinnen und Studenten das ehemalige Stammlager sowie das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. „Ein Ort, der wie wohl kaum ein anderer das Grauen, das sich mit der Shoa verbindet, unmittelbar vermittelt“, so Prof. Tatjana Tönsmeyer. Im Anschluss an die Besichtigungen wurden die Eindrücke in intensiven Reflexionsrunden diskutiert und eingeordnet.

Die Exkursion fand statt im Rahmen des Seminars „Das System der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager 1933-1945“. Sie wurde finanziell unterstützt durch die Stiftung „Erinnern Ermöglichen“.


 

 

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