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Aktuelles

  • Zusätzliche Sprechstunde am 27.06.
    Dr. Agnes Laba[mehr]
  • Vortragstag "Georg Simmel und das Leiden an der Moderne"
    Am 21. Juni, 9:30-18:30 Uhr, in K.11.07[mehr]
  • Interdisziplinäres Mediävistisches Kolloqiuium
    Dienstags, 16-18.00 Uhr, U.12.03[mehr]
  • Seminar Italien im Film
    18.04, 16.05. und 27.06.2018[mehr]
  • Philipp Aumann: Das NS-Rüstungszentrum Peenemünde. Erinnern an Fortschritt und Verbrechen von 1942 bis heute
    Kolloquium Hist. Seminar, Di. 26.06., 18 Uhr in N.10.20[mehr]

Forschungsprojekt Prof. Dr. Remmert

Traditionen der schriftlichen Mathematik und Mathematikvermittlung im deutschen und im französischen Sprachraum zwischen 1650 und 1820 - Herausbildung und Differenzierung von wissenschaftlichen Disziplinen in nationalen Kontexten

Gemeinsames DFG-Projekt mit Prof. Dr. Klaus Volkert (FB C, Bergische Universität Wuppertal), 10/2011-9/2014. Das Projekt untersucht drei wichtige Stränge schriftlicher Mathematikvermittlung von ca. 1650-1820: (1) die im 17. Jh. von Jesuiten erarbeiteten Mathematiklehrbücher in lateinischer Sprache ("Cursus-Literatur"), (2) die im 18. Jh. im deutschen Sprachraum entstandene "Anfangsgründeliteratur", (3) die im 18. Jh. im französischen Sprachraum auftretende "Cours-Literatur". Es handelt sich um ein interdisziplinäres Vorhaben, das bewusst einen komparativen Standpunkt einnimmt und davon ausgeht, dass sich ähnliche Entwicklungen mit eventuell identischen Wurzeln (Cursus-Literatur) gerade im Vergleich verschiedener räumlicher oder zeitlicher Kontexte besser verstehen lassen. Ein Schwerpunkt liegt daher auf der Analyse der Herausbildung von Traditionen der Mathematikauffassung und -vermittlung in nationalen Kontexten mit der übernationalen Cursus-Literatur als gemeinsamer Wurzel.

Ein Ergebnis des Projekts ist das Buch "Teaching the Mathematical Sciences in France and Germany during the 18th Century" von Confalonieri/Kröger (Cuvillier, 2016).