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Aktuelles

  • Zusätzliche Sprechstunde am 27.06.
    Dr. Agnes Laba[mehr]
  • Vortragstag "Georg Simmel und das Leiden an der Moderne"
    Am 21. Juni, 9:30-18:30 Uhr, in K.11.07[mehr]
  • Interdisziplinäres Mediävistisches Kolloqiuium
    Dienstags, 16-18.00 Uhr, U.12.03[mehr]
  • Seminar Italien im Film
    18.04, 16.05. und 27.06.2018[mehr]
  • Kolloquium des Historischen Seminars SoSe 2018 "Erinnerungskultur"
    Dienstags, 18-20 Uhr, N.10.20[mehr]

Forschungsprojekt Prof. Dr. Jochen Johrendt

Königtum und Geld

Die Wirtschaftsgeschichte ist ein in den letzten Jahrzehnten stark vernachlässigtes Feld der deutschen Mediävistik. Das führte auch dazu, dass wirtschaftliche Fragen selbst in Hinblick auf die klassische Herrschaftsgeschichte wenig berücksichtigt wurden. Das Forschungsprojekt „Königtum und Geld“ hat jedoch nicht die ökonomischen Ressourcen des mittelalterlichen Königtums zum Gegenstand.  Mir geht es nicht um die Frage, wie sich die Könige Geld beschafften, welche Einnahmequellen ihnen zur Verfügung standen, sondern wie sie Geld gemäß den Erwartungen ihrer Zeitgenossen einsetzen konnten: Was wurde von einem König erwartet, was stieß auf heftige Kritik? Bis heute fehlt eine überblickende Darstellung zur Wertigkeit und zum Stellenwert des Geldes im Mittelalter und darüber hinaus. Wie und in welchen Fällen konnte Geld zur Legitimierung eigener Ansprüche eingesetzt werden, wo war es allein in Form eines Geschenks möglich, wann war eine Bezahlung im Sinne einer Gegenleistung zu einem verabredeten Wert möglich? Es geht daher nur mittelbar um reale ökonomische Zusammenhänge, sondern um an der Thematik Geld fassbare Sinnformationen, die in kulturhistorischer Perspektive beantwortet werden sollen.