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Aktuelles

  • Urlaub Sekretariat Alte Geschichte
    21.12.2018 - 06.01.2019[mehr]
  • Bericht: Exkursion nach Potsdam mit dem Lehrstuhl Geschichte und ihre Didaktik
    30.09.-04.10.2018[mehr]
  • Prof. Dr. Günther van Norden verstorben
    Artikel vom 27.11.2018[mehr]
  • "Paare im Mittelalter - Von Licht und Schatten, Konflikt und Liebe"
    Ringvorlesung, Di. 16 Uhr, HS 18[mehr]
  • Hanno Gottschalk: KI - was sie ist, wo sie her kommt, was noch draus wird und wann sie rote Ohren bekommt
    19.12.2018, 18 Uhr, N.10.20[mehr]

Frieden mit Hitler? - Medien, Öffentlichkeit und Appeasement-Politik in Großbritannien 1933-1938

Habilitationsprojekt Dr. Peter Geiss

Das Forschungsprojekt beleuchtet die Rolle von Medien in außenpolitischen Entscheidungsprozessen moderner Demokratien am Beispiel der britischen Appeasement-Politik der 1930er Jahre. Ausgehend von der seit einigen Jahren geführten Debatte über eine Erneuerung und Erweiterung der internationalen Geschichte soll untersucht werden, in welcher Weise Medien durch die Generierung und Verbreitung handlungsleitender "mental pictures" (Walter Lippmann) die Außenpolitik Großbritanniens in der Zwischenkriegszeit mitgestaltet haben. Damit wird eine klassische Problemstellung zeitgeschichtlicher Forschung - die Frage nach den Ursachen des Zurückweichens westlicher Demokratien vor Hitlers Aggressionspolitik - kommunikations- und mediengeschichtlich neu kontextualisiert. Dies geschieht nicht zuletzt in der Hoffnung, zu Einsichten in das komplexe Wirkungsgefüge zwischen Politik, Medien und Öffentlichkeit zu gelangen, dessen Verständnis über den Problemhorizont der 1930er Jahre hinaus für die Erforschung außenpolitischer Entscheidungsprozesse in modernen Mediendemokratien zentral ist.