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Aktuelles

  • Zusätzliche Sprechstunde am 27.06.
    Dr. Agnes Laba[mehr]
  • Vortragstag "Georg Simmel und das Leiden an der Moderne"
    Am 21. Juni, 9:30-18:30 Uhr, in K.11.07[mehr]
  • Interdisziplinäres Mediävistisches Kolloqiuium
    Dienstags, 16-18.00 Uhr, U.12.03[mehr]
  • Seminar Italien im Film
    18.04, 16.05. und 27.06.2018[mehr]
  • Philipp Aumann: Das NS-Rüstungszentrum Peenemünde. Erinnern an Fortschritt und Verbrechen von 1942 bis heute
    Kolloquium Hist. Seminar, Di. 26.06., 18 Uhr in N.10.20[mehr]

Eugenik-Projekt

Das eugenische Jahrhundert: Die Popularisierung eugenischer Rationalität zwischen Tradition und Gegenwart

Seit Fragen der assistierten Fortpflanzung, Embryonenselektion oder der Erzeugung des „perfekten Babys“ weltweit immer relevanter werden, avancieren biopolitische Mechanismen und ihre Folgen zu einem wachsenden Forschungsgebiet nicht nur der Medizinethik, sondern auch der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das an der Bergischen Universität Wuppertal angesiedelte Projekt „Das eugenische Jahrhundert: Die Popularisierung eugenischer Rationalität“ diskutiert und vergleicht an ausgewählten Untersuchungsfeldern – Spanien, die USA und Deutschland – den internationalen, länderspezifisch jedoch unterschiedlichen Charakter eugenischer Sozialtechnologien, arbeitet Formen der Wissenskommunikation heraus und zeigt auf der theoretischen Grundlage eines weiterentwickelten Foucaultschen Gouvernementalitätskonzeptes, wie sich das moderne Subjekt im Spannungsfeld von Wissensproduktion und –vermittlung, Selbst- und Herrschaftstechnologien auf der Basis eugenischer Rationalität entwarf und biopolitische Logiken inkorporierte.

Laufzeit: 2009-2012

Projektleiterin: Prof. Ute Planert

MitarbeiterInnen: