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Aktuelles

  • Ein neuer Podcast zu „History & Politics“ der Körber-Stiftung
    oder: Wie die Geschichte hilft, die Gegenwart zu verstehen. [mehr]
  • Promovieren in der Mediävistik
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  • Finnur Dellsén (Reykjavík): Scientific Progress: ‘By Whom?’ vs. ‘For Whom?’
    IZWT-Kolloquium, 9. Dezember [mehr]
  • Master of Arts Geschichte weiterhin möglich
    Neuer Teilstudiengang im MA Geistes- und Kulturwissenschaften [mehr]
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PD Dr. Helmut Maier

Projektleiter am IZWT

Forschung

Laufende Forschungsprojekte

(PD Dr. Dr. Helmut Maier (IZWT), Prof. Dr. Carsten Reinhardt (Universität Bielefeld); Laufzeit 2020-2023)

Im Zentrum steht die Frage der Verstrickung der Vorläufer der drei Bundesanstalten in den NS-Staat sowie der Umgang mit dieser Vergangenheit nach der Neugründung in der Bundesrepublik sowie der Deutschen Demokratischen Republik. Das Vorhaben bildet sechs thematische Schwerpunkte ab dem Ersten Weltkrieg, um die Einzelkomplexe untereinander vergleichbar zu machen:

  1. Forschung und wissenschaftlicher Standard
  2. Biographik, politische Milieus, Täter, Opfer
  3. Kriegsrelevante Wissensproduktion
  4. Okkupationsregime, Sklaven- und Zwangsarbeit
  5. Umgang mit belasteten und ehemals verfolgten Mitarbeitern
  6. Erinnerungskultur, NS-Belastete, „Aufarbeitung“

An den beiden Standorten des Verbundes (Wuppertal, Bielefeld) werden vier Tandems gebildet (BAM, BGR, CTR, PTB), die die Geschichte einer Institution entlang der sechs thematischen Schwerpunkte jeweils vor und nach 1945 untersuchen. Die Querschnittsaufgabe der biographischen Forschung arbeitet den Tandems zu und führt die empirischen Ergebnisse in einer Kollektivbiographie zusammen. Den Abschluß des Vorhabens bildet die Synthese der Ergebnisse der Einzelstudien unter den Leitfragen nach

  • dem Einfluss der Ministerialverwaltung und Politik auf die Arbeit der Häuser vor und während des Krieges,
  • der Gestaltung der Beziehungen zum nachgeordneten Bereich ab 1945 in Ost und West sowie
  • der Erinnerungskultur und dem Umgang mit Opfern und Tätern in nachgeordneten Behörden in Ost und West.

(Helmuth Albrecht (TUBAF), Michael Farrenkopf (DBM), Helmut Maier (BUW), Torsten Meyer (DBM)/ gefördert durch das BMBF)

Der Bergbau hinterlässt mit seinen landschaftlichen „Narben“ umweltpolitische Herausforderungen.  Der Umgang mit den Bergbaufolgelandschaften – Kippen, Halden, industrialisierte Flüsse – spiegelt umweltpolitische Konjunkturen eindrucksvoll wider. Ab den 1950er Jahren gewannen die Rekultivierungsversuche und -maßnahmen in Ost und Westdeutschland eine neue Qualität, die sich jedoch in ihren Dynamiken und den Praktiken unterschiedlich gestaltete. Ziel des Verbundprojektes ist es, drei bedeutende deutsche Bergbaureviere hinsichtlich der politischen und praktischen Rekultivierungsstrategien vergleichend zu untersuchen. Im Fokus stehen weniger die staatlichen Normativa der Umweltpolitik, sondern umweltpolitische Akteure und Institutionen. Neben der Landesplanung zählen hierzu auch Umweltwissenschaftler, ihre Institutionen, „Heimatschützer“ sowie die Protagonisten aus der Wirtschaft, den Verbänden und den Bergaufsichtsbehörden (Laufzeit: 2018/19 bis 2022)

Abgeschlossene Forschungsprojekte