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Aktuelles

  • Thomas Heinze (Wuppertal): Beharrungskräfte im deutschen Universitätssystem und die Politikberatung durch den Wissenschaftsrat
    24.10.2018, Mi. 18 Uhr, in N.10.20[mehr]
  • Kolloquium der Neueren und Neuesten Geschichte
    WiSe 2018/19[mehr]
  • Neues DFG-Projekt in der Wissenschaftsgeschichte
    Die DFG hat das Forschungsvorhaben Das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach, 1944-1963: Vom...[mehr]
  • Kolloquium: Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte
    Freitag, 26.10.2018, in O.11.35[mehr]
  • Kolloquium Wissenschafts- und Technikforschung WiSe 2018/19
    Mittwochs, 18 Uhr, in N.10.20[mehr]

Forschungsprojekt Prof. Dr. Remmert

Jüdische Mathematiker und Deutschland nach 1945

Dieses Projekt ist aus der Mitarbeit an der Ausstellung Transcending Tradition: Jewish Mathematicians in German-Speaking Academic Culture hervorgegangen, die von November 2011 bis Februar 2012 in Israel zu sehen war und seit Oktober 2012 in den USA - Chgicago, New York - gezeigt wird (Katalog: Birgit Bergmann/Moritz Epple (Hg.): Transcending Tradition: Jewish Mathematicians in German-Speaking Academic Culture, Berlin et al. 2012). Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen der Umgang der Mathematiker in Deutschland mit den emigrierten jüdischen Kollegen nach 1945, die wenigen Rückkehrer in den Hochschuldienst in Deutschland (Reinhold Baer, Friedrich Wilhelm Levi, Hans Hamburger) und das Verhalten der Standesorganisation der Hochschulmathematiker in Deutschland, der Deutschen Mathematiker Vereinigung, die sich ihrer jüdischen Mitglieder 1938/39 entledigt hatte, gegenüber emigrierten jüdischen Kollegen.

Der im Rahmen dieses Projektes erschienene Artikel "Forms of Remigration: Émigré Jewish Mathematicians and Germany in the Immediate Post-War Period" ist 2016 mit dem Chandler Davis Prize ausgezeichnet worden.