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Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
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"Quod solus Romanus pontifex iure dicatur universalis"

Tagung des PMBI, 25.-27.09.2019, in O.07.24

 

Der päpstliche Universalepiskopat in der longue durée vom frühen bis ins hohe Mittelalter. Norm und Umsetzung.

Wird der Anspruch auf universale Geltung des Jurisdiktionsprimats bereits in den Schreiben der Päpste des 5. Jahrhunderts ersichtlich, war seine finale Umsetzung bis zur sogenannten „papstgeschichtlichen Wende“ die größte Herausforderung für das mittelalterliche Papsttum. Die mit dem Reformpapsttum einhergehende Umstrukturierung der päpstlichen Verwaltung führte dazu, dass die Umsetzung der kirchenrechtlichen Normen mit Hilfe von entsprechenden Instrumenten durchgesetzt werden konnte. Die römische Kurie verfügte spätestens ab dem 12. Jahrhundert über einen bestens ausgebildeten und organisierten Mitarbeiterstab, der es dem Papsttum schließlich auch ermöglichte, seine Herrschaft im Patrimonium Petri zur Geltung zu bringen sowie dieses zu verwalten.

Die internationale Nachwuchstagung bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in den wissenschaftlichen Austausch mit etablierten Forscherinnen und Forschern der Mediävistik zu treten. Dabei soll es vor allem darum gehen, Bezugspunkte zwischen den Diskursen über den Universalepiskopat, dessen Genese und seiner effektiven Umsetzung durch die angewandten Instrumente herzustellen. Auf welche normativen Konzepte griff das Papsttum realiter zurück, um den Universalepiskopat in die Tat umzusetzen? Welche Instrumente hat das Papsttum benutzt, um seine universale Herrschaft auszuüben? Wie wurden diese in der kirchlichen Peripherie angenommen?

 

ANMELDUNG UND KONTAKT
Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine verbindliche Voranmeldung für Besucher*innen bis zum 13. September 2019 erforderlich.


Für die Anmeldung sowie bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Sabrina Blank und Caterina Cappuccio

 

Anschrift:
Bergische Universität Wuppertal, Raum: O.07.24
Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte
Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

 

Plakat (zum Download):

Flyer (zum Download):