Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • Olaf Müller: Zu schön, um falsch zu sein. Über die erstaunliche Kraft des Sinns für Ästhetik in der Physik-Geschichte
    Mittwoch, 11.12.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Thomas Morel: Unterirdische Mathematik - Zur Darstellbarkeit der Vermessung von Gruben und Stollen in der Frühen Neuzeit
    Mittwoch, 11.12.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Armin Eich: Demokratischer Imperialismus. Neue paläographische Erkenntnisse und alte historische Vorurteile über die athenische Seebundpolit
    Kolloquium, 10.12., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Wuppertal und das Bergische vom Mittelalter bis heute: Zeugen und Zeugnisse
    Ringvorlesung, dienstags, 16 Uhr, in HS 21 [mehr]
  • Oberseminar Mittelalterliche Geschichte
    PMBI, mittwochs, 16 Uhr, in K 1 [mehr]
zum Archiv ->

Seminar Italien im Film

18.04, 16.05. und 27.06.2018

Die Geschichte Italiens kann man nur in einer mediterranen und gesamteuropäischen Dimension verstehen. Stand in der Antike vor allem die Interaktion mit dem Mittelmeerraum im Vordergrund, nahmen spätestens seit der Zeit der Karolinger die Kontakte zu den nordalpinen Regionen eine wesentliche Stellung für das Werden der Apenninenhalbinsel ein. Zahlreiche kulturelle und politische Phänomene, die die Neuzeit und die Moderne maßgeblich geprägt haben, nahmen in Italien ihren Anfang. Auch deshalb sind Kenntnisse der italienischen Geschichte unerlässlich, um Genese und Entwicklung der westlichen Zivilisation zu verstehen. Mit der eigenen Geschichte haben sich die Italiener ab dem 20. Jahrhundert zunehmend auch im Kino beschäftigt, zumal die Filmkunst von mehreren Intellektuellen als Instrument der Bildung und Gesellschaftskritik sowie als politisches Engagement begriffen wurde. Auf dem Programm des Seminars Italien im Film stehen die Besprechung und Vorführung dreier Klassiker der italienischen Kinematographie, die auf unterschiedliche Weise tiefgreifende Einblicke in drei entscheidende Momente der italienischen Geschichte sowie in die Vorstellungswelt der jeweiligen Regisseure geben. Der Vorführung der Filme geht eine Einführung in die Epoche und in die Schwerpunkte des jeweiligen Regisseurs voraus. Nach dem Film findet eine Debatte statt.