Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
zum Archiv ->

Exkursionsbericht zur Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

22.6.2016

Am 22.6.2016 fand im Rahmen des von Prof. Dr. Jochen Johrendt und Dr. Rolf Kuithan angebotenen Hauptseminars "Die mittelalterliche Bibliothek des Klosters Altenberg" eine Exkursion zur Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf statt, die heute im Besitz der Handschriften des ehemaligen Klosters Altenberg ist.

Ziel der Exkursion war es, die im Seminar von den Kommilitoninnen und Kommilitonen vorgestellten und besprochenen Handschriften nicht nur mit eigenen Augen zu sehen, sondern auch deren Besonderheiten näher zu untersuchen. Dabei wurde das Seminar in der Bibliothek von Dr. Anne Liewert, Leiterin der Historischen Sammlungen, sowie Dr. Monika Müller begleitet.

Unter anderem wurden eine Abschrift des Rituale ordinis Cisterciensis (Ms. C-38), eine Fassung der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine (Ms. C-7), eine Handschrift der Sermones de tempore et de sanctis Bernhards von Clairvaux (Ms. B-34) sowie eine äußerst prächtige Fassung des Dialogus miraculorum des Caesarius von Heisterbach (Ms. C-27) angeschaut und gemeinsam besprochen. Dr. Müller führte die Kommilitoninnen und Kommilitonen durch die Handschriften, wobei sich hierbei die Gelegenheit bot, die in den Digitalisaten nur schwerlich zu entziffernden Randbemerkungen und Gebrauchsspuren in den Schriftstücken genauer zu betrachten sowie auch Fragen an Dr. Müller zu stellen.

Die Exkursion verdeutlichte noch einmal, dass historische Quellen aus weit mehr als nur ihren textlichen Inhalten bestehen. Ihr Medium selbst, die Textgestaltung sowie alle Arten von Nutzungsspuren eröffnen einen weiteren wichtigen Zugang zu den Quellen und ermöglichen es uns Historikerinnen und Historikern, den Stellenwert der Schriftquellen innerhalb des Lebens der Zeitgenossen besser zu erschließen.

Besonderen Dank gilt Dr. Anne Liewert und Dr. Monika Müller, die diese spannende und lehrreiche Exkursion möglich gemacht haben!

Tristan Spillmann