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Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
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Exkursion zum Haus der Geschichte Bonn

Dr. Agnes Laba

Exkursion zum Haus der Geschichte Bonn im Rahmen der Übung „Vom Kriegsende zum Mauerbau: Deutsche Politik und Gesellschaft 1945-1961“

Ob die Findung einer kollektiven Identität, die Aufklärung und Aufarbeitung von Geschichte oder der Wille zum Informieren: Zeitgeschichtliche Museen sind von vielfältiger Natur und stellen deshalb ein besonderes Highlight für ihre so unterschiedlichen Besucher dar. Gerade für Schüler ist die Findung einer kollektiven Identität und somit die Beantwortung der Frage „Was macht Deutschland aus?“ sehr wichtig, weswegen Schulklassen eine häufig vorkommende Besuchergruppe im Haus der Geschichte in Bonn sind. Doch nicht nur Schulklassen, sondern auch Seniorengruppen, Studentinnen und Studenten oder private Besucher - Alle möchten an der öffentlich und für jedermann zugänglichen Bildung teilhaben. Im Haus der Geschichte können Besucher durch viele gegebene Informationen nicht nur etwas dazulernen, sondern besonders für Zeitzeugen ist es möglich, durch eine liebevolle visuelle Gestaltung das Bild der Vergangenheit erneut zu rekonstruieren. Aber auch für ausländische oder deutsche Besucher der jüngeren Generation vereint die besondere Gestaltung des Museums Fakten mit Bildern, die ein Einprägen der Information durchaus erleichtert. Als Studentin/Student hat man die besondere Möglichkeit, sein angeeignetes Wissen anzuwenden, aber auch durch die verschiedenen Interaktionen nochmals zu vertiefen. Zudem werden im Haus der Geschichte Begleitungen angeboten, die sehr gut organisiert einen Überblick über die verschiedenen Ausstellungen geben sollen, sowie die Besucher zudem weitergehend informieren. Die von uns angeschauten Ausschnitte der Dauerausstellung behandelten die Gründung und Geschichte der zwei deutschen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Angefangen im Jahre 1945, über die wichtigen Eckpunkte wie die Berlin-Blockade von 1948/49, bis hin zum Mauerbau informiert die Ausstellung nicht nur über Fakten, sondern gibt der Geschichte auch ein passendes Bild. Ob ein begehbarer Rosinenbomber oder ein ausgestellter sowjetischer Panzer, das Museum bietet viele Möglichkeiten, sich in die Geschichte und die damals vorhandenen Mentalitäten hineinzuversetzen. Abschließend haben wir Studenten die Exkursion in das Haus der Geschichte in Bonn aufgrund der äußerst liebevollen Gestaltung des Museums sehr genossen. Wir waren in der Lage, unser in der von Dr. Agnes Laba angebotenen Übung angeeignetes Wissen mit Bildern zu ergänzen und hatten zudem einen Einblick in die Mentalität der damaligen Zeit, welche uns auch in Erinnerung bleiben wird. Deshalb können wir den Besuch für alle nur empfehlen.

Annalena Zenkert