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Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
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Sommerakademie "Mittelalterliche Biographien - Vitae und Gesta"

Wuppertal, 21.–25. September 2015

13. Interdisziplinäre Sommerakademie in Kooperation mit dem Mediävistenverband e.V.

Die paläographisch-editorische Sommerakademie richtet sich vorrangig an Studierende der mittelalterlichen Geschichte mit Lateinkenntnissen. Anhand von Originalen sollen sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Formen von Schriftlichkeit auseinandersetzen: Im Zentrum der diesjährigen Sommerakademie steht dabei die Biographie mittelalterliche Menschen. Wie verfasste man eine Biographie? Welcher Mittel bediente man sich dabei? Aus welchen Vorlagen schöpfte man? Welchen Zweck sollte eine Biographie haben? Diese und andere Fragen werden interdisziplinär in einem vom Früh- bis ins Spätmittelalter gespannten Bogen behandelt.

Ziel der Sommerschule ist eine Vertiefung paläographischer Kenntnisse anhand des genannten Materials, des an die Überlieferungssituation rückgebundenen quellenkritischen Umgangs mit diesem sowie die wissenschaftsadäquate Aufarbeitung des Quellenmaterials.

Das konkrete Lehrformat ist eine Mischung aus Einführungen in Themenbereiche durch ausgewiesene Experten sowie die Übung an konkretem Material, an Handschriften sowie Briefen und Urkunden in ihrer originalen Gestalt sowie in Reproduktionen. Es ist eine Mischung aus Einführung in und Reflexion über konkrete Quellen sowie aus einem sehr praktisch ausgerichteten Übungsteil. Der konkrete Umgang mit den Materialien wird durch die Referentinnen und Referenten betreut.

 

Programm

21. September

14.00-18.00
Martina Hartmann:
Ein "Staatsakt" im 9. Jahrhundert. Die Translatio der merowingischen Königin Balthild (833)

22. September

9.00-12.30
Francesco Roberg:
Hagiographie und Historiographie - Geschichtsklitterung und Fälschung. Der hl. Maximin und seine Viten

14.00-18.00
Ursula Kocher:
Das Leben anderer als Bildungsmittel. Petrarcas und Boccaccios biographischen Studien

23. September

9.00-12:30
Besuch der ULB Düsseldorf

14.00-18.00
Jochen Johrendt:
Die Gesta Innocentii - eine ausdem Archiv geschöpfte Tatenbeschreibung

24. September

9.00-12.30
Jörg Bölling:
Die Viten des hl. Ulrich

14.00-18.00
Christoph Schubert:
Die Vita und Translatio des hl. Fructuosus von Braga

25. September

9.00-12:30
Dr. Rolf Kuithan:
Libri Vitae. Die Memorialüberlieferung des Klosters Zwiefaltens

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.
Bewerbungen mit einem Lebenslauf richten Sie bitte bis zum 1. Juli an:
Professor Dr. Jochen Johrendt: johrendt{at}uni-wuppertal.de

Veranstaltungsort:

Neuer Senatssaal (K.11.07)

Bergische Universität Wuppertal
Gaußstraße 20
42117 Wuppertal

Lagepläne und Anfahrt