Navigationsweiche Anfang

Navigationsweiche Ende

Aktuelles

  • Timo Celebi: Nordrhein-Westfalens Gesamthochschulprojekt zwischen „Hochschulstruktur“ und „Hochschullandschaft"
    Mittwoch, 27.11.2019, ab 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Georg Fülberth: Der Wohlklang der Zweiten Violine. Friedrich Engels‘ Beitrag zum Werk von Karl Marx
    Vortrag, 25.11.2019, 16:15-17:45 Uhr, in ME 04 (AstA-Ebene) [mehr]
  • Heidi Hein-Kircher: „Familienplanung“ als transnationale Wertvorstellung der Moderne: Ihre Entwicklung in Ostmitteleuropa im Vergleich und Kontext des euro-atlantischen Verständnisses vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Pille
    Kolloquium, 26.11., 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Fabian Link: Der Mensch im wissenschaftlich- technischen Zeitalter: Die 'Leipziger Schule der Soziologie' zwischen Anthropologie, Metaphysik und Kybernetik, 1914-1991
    Mittwoch 20.11.2019, 12 Uhr, in N.10.20 [mehr]
  • Sietske Fransen: The Microscopes of Antoni van Leeuwenhoek: Unremarkable Objects?
    Mittwoch, 20.11.2019, 18 Uhr, in N.10.20 [mehr]
zum Archiv ->

Kanadischer Humboldt-Forschungspreisträger zu Gast in Wuppertal

WS 2014/15

Prof. Dr. James Retallack im Gespräch mit Prof. Dr. Cornelia Gräsel (links), Prorektorin für Internationales und Diversität, und Prof. Dr. Ute Planert. Foto Maren Wagner

Im Wintersemester ist der kanadische Humboldt-Forschungspreisträger und Fellow der Royal Society of Canada, Prof. Dr. James Retallack, zu Gast am Fach Geschichte der Bergischen Universität. Eingeladen wurde er von Prof. Dr. Ute Planert (Neuere Geschichte/Geschichte und ihre Didaktik), die zuvor ein Jahr lang als Gastprofessorin an der Universität in Toronto geforscht und gelehrt hat. Durch die Förderung der Humboldt-Stiftung kann die Zusammenarbeit nun fortgesetzt werden.

Zum Auftakt seines Besuches spricht James Retallack am Dienstag, 14. Oktober, im Forschungskolloquium des Historischen Seminars über sein aktuelles Buchprojekt, in dem es um Wahlrechtsreformen und Demokratisierungsstrategien im "roten Sachsen" während des Kaiserreiches geht. Sein Vortrag "Annihilating the Red Spectre: Suffrage Reforms in the Kaiserreich" beginnt um 18 Uhr und findet auf dem Campus Grifflenberg (Gebäude N, Ebene 10, Raum 20) statt.

"Prof. Retallack ist der bedeutendste kanadische Spezialist für die deutsche und europäische Geschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts", sagt Ute Planert. Nach Stationen in Oxford, Stanford und der University of California - Santa Cruz lehrt er seit 1987 an der University of Toronto. Seine Arbeiten zur politischen Rechten im deutschen Kaiserreich, zum Wilhelminismus sowie zum Verhältnis von Regionalismus und Nationalismus in Zentraleuropa wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Prof. Retallack gibt die "Oxford Studies in Modern European History" heraus und ist seit 2011 Fellow der Royal Society of Canada.

Mit Ute Planert verbindet Retallack ein langjähriges Interesse an der Geschichte von Kriegen und Nachkriegszeiten im internationalen Vergleich. 2013 veranstalteten die beiden Historiker eine transatlantische Konferenz über "Decades of Reconstruction" vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. "Prof. Retallacks Aufenthalt in Wuppertal ermöglicht es nun, die Drucklegung des Tagungsbandes abzuschließen und weitere gemeinsame Forschungen anzustoßen", so Planert. Der Konferenzband wird voraussichtlich 2015 bei Cambridge University Press in der Reihe des German Historical Instituts in Washington erscheinen.