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„Staatsschulden vor der Moderne“

Vortragsabend

Staatsschulden gab es auch vor der Moderne. Aber sie waren oftmals verborgen:

Das zeigt Armin Eich am Beispiel des Römischen Reiches. Lange Zeit verstanden es die römischen Eliten, die Kosten für den Militärapparat auf die Provinzen abzuwälzen – daraus entstand eine verdeckte Staatsverschuldung, die in den Kriegen der Völkerwanderungszeit regelrecht explodierte und das Reich nicht nur finanziell ruinierte.

Auch mittelalterliche Herrscher waren auf monetäre Ressourcen angewiesen. Doch achteten sie peinlich genau darauf, mit Geld nicht persönlich in Verbindung gebracht zu werden. Jochen Johrendt führt dies einerseits auf eine Rückkehr zur Naturalwirtschaft, andererseits vor allem auf religiös-moralische Gründe zurück: Einem christlichen König geziemte es nicht, mit schnödem Mammon zu hantieren.

Der Vortragsabend mit dem Titel „Staatsschulden vor der Moderne“ steht im Rahmen der Vortragsreihe „Vom Donner der Weltgeschichte: Staatsverschuldung in historischer Perspektive“. Er beginnt am Mittwoch, den 07. November 2012, um 19.30 in der City-Kirche in Wuppertal-Elberfeld.

Es sprechen Herr Professor Dr. Armin Eich (Alte Geschichte, Bergische Universität Wuppertal) zum Thema: „Die verborgenen Schulden des Römischen Reiches“ sowie Herr Professor Dr. Jochen Johrendt (Mittelalterliche Geschichte, Bergische Universität Wuppertal) zum Thema: „Staat ohne Geld? Kaiserliche Herrschaft im Mittelalter“.